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Die irischen Destillerien gingen dazu über, ihre Getreide nicht mehr über einem offenen Feuer zu darren (trocknen), sondern in geschlossenen Räumen oder Behältern. Um diese wurde die durch das Kohlefeuer erhitzte Luft geführt und erhitzte so auch die Luft in diesen Räumen oder Behältern. Das Malz kam so nicht mehr mit dem Rauch in Kontakt und konnte deshalb auch keine Aromen mehr aus diesem aufnehmen.
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Früher wurden der Mischung von gemälzter und ungemälzter Gerste auch kleine Mengen an Hafer, Weizen und Roggen beigegeben.
Aus diesen Mischungen und vor allem dank dem nicht getorften oder im Rauch getrockneten Malz konnten weichere Whiskeys destilliert werden. Diese kamen dem Geschmack der schottischen Blends näher.
Destilliert wurde auch in Irland in "pot stills". Diese wurden mit riesigen Abmessungen gebaut und eingesetzt. Heute noch stehen in Irland die Grössten der Welt. In ihnen wurde früher nicht nur Malt sondern auch Grain gebrannt. |
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Logischerweise hat aber auch die für die Herstellung der schottischen Blends eingesetzte "continuous" oder "Coffey still" in Irland Einzug gehalten. Einer der Erfinder dieser genialen Destilliertechnik war der Ire Anaeas Coffey. In diesem kontinuierlichen Verfahren, welches von ihm und dem Schotten Robert Stein erfundenen wurde, werden die grossen Mengen an Grain Whiskeys, die für die Herstellung der Blended Whiskeys benötigt werden, gebrannt.
Aber auch die sogenannten Pure Pot Still Whiskeys werden heute wieder mehr und mehr abgefüllt. In den vergangenen Jahrzehnten war dies eher selten der Fall. Die Pure Pot Still Whiskeys werden zwar immer noch zur Hauptsache für die Blends verwendet, aber der Single Malt-Boom hat auch Irland erreicht. Die Blends machen aber auch heute noch mit grossem Abstand den wichtigsten Anteil an den verkauften Irish Whiskeys aus. Dies wird sich auch kaum ändern.
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