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Das schottische Clan-System geht auf die keltischen Vorfahren zurück.
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Keltische Familien kamen aus den südlicheren Gebieten und aus Irland nach Schottland und verteilten sich dort vor allem in den Highlands in die verschiedenen Täler oder Talschaften. Die Anzahl ihrer Angehörigen wurde mit der Zeit durch Nachwuchs und Heirat immer grösser und es bildeten sich so eigentliche Familienclans. Zusätzliche Verbindungen zwischen den einzelnen Familienclans entstanden durch die Heirat von Mitgliedern verschiedener Clans. Die Clans wurden durch diese Verbindungen und die daraus folgenden Zusammenschlüsse noch grösser und brauchten mehr Platz. Sie versuchten, sich diesen durch Übergriffe auf die Gebiete anderer Clans zu schaffen.
Um sich gegen Übergriffe anderer Clans auf ihr eigenes Gebiet besser schützen und selbst um zusätzliche Ländereien kämpfen zu können, schlossen sich auch strategisch kleinere Clans zu grösseren Clan-Einheiten zusammen.
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Die Gross-Clans bestimmten ein Oberhaupt, den Chief. Dieser war gleichzeitig oberster Kriegsherr und Richter. Er garantierte den Mitgliedern seines Clans Schutz. Diese mussten aber ihrerseits im Falle einer der recht häufigen Streitigkeiten mit Nachbarclans mit ihm gegen diese in die Schlacht ziehen. Das gleiche galt, wenn der König im Kriegsfalle die Clans aufbot.
Die Clans erhielten später von den Königen Land zugesprochen (geliehen) und durften es bewirtschaften. Die einzelnen Clans blieben aber weitgehend autonom.
Jeder Clan hat einen Tartan in seinen eigenen Farben und Mustern. Tartan wird der typisch schottische Stoff genannt, aus welchen zum Beispiel der Schottenrock (Kilt) oder die Tücher der Frauen gemacht sind.
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