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Das heutige Wort Destillation stammt vom lateinischen "destillare" (herabträufeln, abtropfen).
Die ersten Destilliervorrichtungen dienten nicht der Erzeugung von alkoholischen Getränken. Mit ihrer Hilfe wurden Riech- oder Duftstoffe für die Damen der Gesellschaft produziert.
Die Erfindung der Destillation wurde also durch die holde Weiblichkeit ausgelöst.
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Die ältesten bei archäologischen Ausgrabungen aufgefundenen Destilliertöpfe stammen aus Mesopotamien (dem heutigen Irak).
Ihr Alter wird auf ungefähr 5500 Jahre geschätzt. Sie bestanden aus einem Gefäss mit einem Deckel. An diesem schlug sich beim Erhitzen die durch das Verdampfen kondensierte Flüssigkeit nieder. Damit diese Flüssigkeit nicht wieder ins Gefäss zurücktropfte, verwendete man im Deckel Wollebäuschel, welche die Flüssigkeit aufsogen. Diese wurden über den Gefässen, in welchen dann die Destillate aufbewahrt werden sollten, ausgepresst.
So gewann man mit Hilfe einer primitiven Apparatur ätherische Öle, das heisst Riech- und Duftstoffe.
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Die Ägypter entwickelten die Technologie weiter. Sie kannten schon den später auch durch die Griechen eingesetzten Destillierhelm (griechisch "ambix"; lateinisch "alembicus", arabisch "al-an-biq").
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