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Die Probleme führten – noch extremer als in Schottland – zu einer beispiellosen Konzentration in der irischen Whiskey-Industrie. Bis auf zwei grosse Destilleriekonzerne (Irish Distillers Group IDG und Bushmills) mit drei Produktionsstandorten verschwanden zu Beginn der 1890er-Jahre alle Brennereien. Die bekannten und berühmten Namen der alten Whiskeysorten blieben aber bestehen und wurden von den neuen Besitzern weitergeführt.
Ab diesem Zeitpunkt blieb es bis in die 1970er-Jahre in der irischen Whiskey-Industrie mehr oder weniger ruhig und stabil.
1972 schluckte die IDG (Irish Distillers Group) auch noch die letzte unabhängige Destillerie, Bushmills, und hatte damit in Irland das Monopol. Seit den 1980er-Jahren ist die IDG durch eine kämpferische Übernahme Teil des französischen Konzerns Pernod Ricard.
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| 1987 setzte dann ein junger Unternehmer mit dem Namen John J. Teeling seine eigenen Vorstellungen der Whiskyproduktion und Vermarktung in die Tat um und hatte damit vollen Erfolg. Er gründete eine neue Destillerie-Gruppe und produziert heute in seiner Destillerie in der Nähe von Dundalk hauptsächlich mit nur zweifacher Destillation wie der Grossteil der Destillerien in Schottland. Gelagert und gereift werden die Whiskys aber an zwei Orten, nämlich in der Nähe der Destillerie und in den alten Gebäuden der ehemaligen Destillerie Locke in Kilbeggan. Cooley torft auch einige der produzierten Whiskeys (zB Connemara). Die Cooley-Gruppe schaffte es, dem grossen Pernod Ricard-Konzern die Stirn zu bieten. |
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Die irischen Destillerien passen seit dem Beginn der Absatzkrise den Geschmack ihrer Whiskeys immer mehr demjenigen der schottischen Single Malts an. Dies führt dazu, dass der irische Whiskey den ihm seit Mitte des 19. Jahrhunderts eigenen, weichen Stil immer mehr verliert. Das ist einerseits schade. Andererseits haben die irischen Produzenten damit zumindest in wirtschaftlicher Hinsicht Recht bekommen: Der Konsum an Irish Whiskey ist wieder angestiegen.
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