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Legalisierung - Lizenzierung
 



Trotz aller Bemühungen war der Schwarzbrennerei und dem Schmuggel einfach nicht beizukommen.

Auch das britische Oberhaus kapitulierte schliesslich und beschloss 1823 auf Rat des Duke of Gordon – er stammte aus Schottland . . . – auch die Brennereien mit kleinen Brennkesseln wieder zuzulassen.

Alle produzierenden Destillerien wurden aber auf Grund dieses Beschlusses verpflichtet, ab diesem Zeitpunkt eine Lizenz zu lösen. Als Gegenleistung wurden vom Staat die Steuern auf Whisky gesenkt. Die für die Lizenzierung zu entrichtende Gebühr war nicht hoch und auch die neue, stark reduzierte Steuer auf dem hergestellten Whisky war niedrig.

Damit machte das neue Gesetz das legale Destillieren günstiger als je zuvor. Das "illicit distilling" (Schwarzbrennen) war nicht mehr rentabel und wurde schon bald bedeutungslos.

Ein richtiger Boom im Lizenzieren von Destillerien begann. Von 1823 bis 1825 stieg ihre Zahl von 125 auf 329. Mehr als 100 von ihnen überlebten aber keine 10 Jahre!




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