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Viele dieser kleinen Destillerien waren Schwarzbrennereien und ihr Whisky wurde an den Zoll- und Steuerämtern vorbeigeschmuggelt.
Im Parlament in London wurde aber schon bald eine Gegenmassnahme zur Welle der neu entstehenden Brennereien und dem damit zusammenhängenden Schmuggel eingeleitet. Diese bestand in einem sehr einschneidenden Schritt: Das Ende aller kleinen Destillerien wurde beschlossen!
Die Regierung hatte jedoch nicht geahnt, welche unglaubliche Zunahme der Schwarzbrennerei sie durch dieses Verbot auslösen würde!
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Hunderte von Schwarzbrennereien entstanden vor allem in den unwegsamen Gebieten in den schottischen Highlands und auf den bewohnten westlichen Inseln.
Und der Whisky-Schmuggel nahm mindestens im gleichen Ausmass zu wie die Anzahl der Brennereien. Die Londoner Behörden schickten zur Bekämpfung von Schwarzbrennerei und Schmuggel Zoll- und Steuerbeamte nach Schottland und an dessen Grenzen aus.
Diese hatten die Aufgabe, die Schwarzbrennereien ausfindig zu machen, zu vernichten und die mit der Schwarzbrennerei beschäftigten Personen zu bestrafen.
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Die schottische Bevölkerung stand aber voll und ganz hinter den Schwarzbrennern, die ihren "Mountain Dew" (Bergtau) – so nannten sie ihren schwarz gebrannten Whisky – in den unzugänglichen Gegenden weiter produzierten. Wenn sich die durch die ungeliebten Engländer geschickten Zoll- oder Steuer-Beamten näherten warnte die Bevölkerung die Brenner und Schmuggler jedesmal sofort.
Zu dieser Zeit entstanden sehr viele Loblieder auf den Whisky einer- und wahre Hasslieder gegen die von den Schotten nach wie vor ungeliebten Engländer andererseits, welche in ganz Schottland gesungen wurden. Einer der berühmtesten Schreiber solcher Lieder war Robert "Rabbie" Burns. Er wurde zum eigentlichen Nationalbarden Schottlands. Robert Burns
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