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Whisk[e]y / Die USA und ihre Whisk[e]ys / So ging es weiter in den USA / Pioniere, Industrialisierung
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| Pioniere, Industrialisierung
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1783 brannte der Whiskey-Pionier Evan Williams in seiner industriellen Destillerie in Louisville (Ohio) das erste Mal einen Whisk[e]y, der zum grossen Teil aus Mais bestand und nur noch einen kleinen Anteil an Roggen und Weizen hatte. Er gehörte mit seiner Destillerie zu den ersten kommerziellen Whisk[e]y-Herstellern in Nord-Amerika.
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Eine absolut bahnbrechende und sich rasch durchsetzende Idee in der Geschichte der amerikanischen Whisk[e]y-Herstellung hatte ein Baptistenmissionar namens Elijah Craig.
Er baute 1786 in Georgetown eine Farm mit Mühlen- und Brennereibetrieb auf und hatte die Idee, die Fässer, in denen der Whisk[e]y später gelagert wurde, innen auszubrennen und anzukohlen. Dadurch bekam der Whisk[e]y ein wenig Rauchgeschmack, duftete viel angenehmer, wurde weicher und nahm eine goldene Farbe an.
Diese Technik wird auch heute noch in allen Bourbon-Destillerien angewendet.
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Die bäuerlichen Brennereien verloren ihre Bedeutung gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Die lizenzierten kommerziellen Destillerien, welche sich voll und ganz auf die Whisk[e]yproduktion konzentrierten, nahmen mehr und mehr Überhand. Die Zahl der registrierten kleinen Stills (Brennblasen) dagegen nahm laufend ab. Um 1850 gab es zum Beispiel allein in Pennsylvania über 3'000 registrierte Stills. Diese verschwanden vollständig – einige weiter Schwarz Brennende ausgenommen . . .
Alle heute noch bestehenden Whiskey-Destillerien in den USA sind mit den berühmten Namen der amerikanischen Whiskey-Pioniere und deren Dynastien verbunden. Beispiele dafür sind Jack Daniels, Old Pepper Distillery (heute Labrot & Graham) oder die Jim Beam. Die Familie Beam managt heute in der siebten Generation immer noch persönlich ihre Whiskey-Produktion.
Mitte des 19. Jahrhunderts gab es in den amerikanischen Destillerien hauptsächlich "pot stills". Dann kamen die kontinuierlichen Destillationsanlagen auf und gestatteten die Herstellung von Whisk[e]y in grösseren Mengen. Die Herstellung konnte optimiert werden und erreichte bereits um das Jahr 1900 den heutigen Stand.
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