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  Whisk[e]y / So geniesst man Whisk[e]ys / Geniessen eines Whisk[e]ys / Riechen   ShopbasketAGBsitemap  
Riechen
 

Geschmacks-Hauptgruppen
 


"Nosing", nennen die Spezialisten das Beschnuppern eines Whisk[e]ys im Glas.


Der Whisk[e]y wird zuerst vorsichtig im Glas geschwenkt. Diesmal schaut man aber nicht mehr auf die Beine an den Glas-Wänden, sondern man riecht am Whisk[e]y im Glas, dessen Aromen sich durch das Schwenken auf eine grössere Fläche verteilt haben. Dabei ist es wichtig, nicht zu tief einzuatmen, weil sonst durch den Alkohol die Fähigkeit zum Erkennen einzelner Aromen beeinträchtigt wird. Jeder prickelnde, beissende oder brennende Eindruck deutet auf einen sehr kräftigen Whisk[e]y hin. Bei den fassstarken Whisk[e]ys werden viele Aromen vom Alkohol überdeckt. Um einen solchen prickelnden oder in der Nase beissenden Whisk[e]y dazu zu bringen, seine Aromen für das "Nosing" zu entfalten, ist es notwendig, ein wenig Wasser zuzugeben.


Eine kleine Zugabe von Wasser - speziell bei einem fassstarken Whisk[e]y - kann wahre Wunder wirken. Sie kann das Aroma öffnen und richtig zur Geltung bringen. Aber auch bei einigen Standard-Abfüllungen kann eine Steigerung erzielt werden. Aber wie viel Wasser nimmt man? Das ist es eine rein persönliche Angelegenheit. Die richtige Dosierung muss man selber herausfinden. Einer ist glücklich mit einem oder ein paar Tropfen, ein Anderer liebt den Whisky mit mehr Wasser.

Das Wasser sollte aber immer erst nach einem ausgiebigen Beschnuppern des Whisk[e]ys und nur in kleinen Steigerungsschritten zugegeben werden. Nach jeder Zugabe von einem oder mehreren Tropfen Wasser wird sich der Duft des Whisk[e]ys verändern.

Wenn der Whisk[e]y einmal seine ganzen Aromen entfaltet hat, können beim Riechen oder "Nosing" mehr Aromen als beim Trinken selbst erfahren werden. Voraussetzung ist natürlich, dass man eine normal empfindliche Nase besitzt.

Die grossen Whisk[e]y-Kenner erkennen beim Riechen eines Whiskys die verschiedensten Geschmacksrichtungen. Diese werden von ihnen in bis zu zwölf Hauptgruppen eingeteilt. Diese Einteilung und die damit verbundene stichwortartige Beschreibung der Empfindungen können auch einem normalen Whisk[e]y-Geniesser eine gute Hilfestellung bieten. Und dies erst noch, ohne dass er gleich die ganze Terminologie kennen und auswendig lernen muss. Interessant kann nur schon sein, zu wissen was die Spezialisten alles an einem Whisk[e]y riechen können.

Es besteht aber kein Grund zur Panik, wenn man in seinem zum "Nosing" auserkorenen oder vorgesetzt erhaltenen Wasser des Lebens nicht alle diese Gerüche finden kann! Jeder Whisk[e]y hat nämlich seinen eigenen Charakter, der sich auch durch die Nasen der grossen Kenner nicht beeindrucken lässt! Man kann nicht alle dieser zwölf Geschmackshauptgruppen in jedem Whisk[e]y erkennen, denn jeder von ihnen tendiert in irgendeine spezifische Richtung, welche eine andere Gruppe zum Beispiel gar nicht mehr zulässt.

Leicht zu erkennen sind typischerweise Islay-Whiskys, wie zum Beispiel ein Ardbeg oder Laphroaig. Sie sind rauchig und rau, haben einen intensiven Torf- und meistens auch Salzgeruch. Lowland-Whiskys (Beispiel Auchentoshan) riechen nach Heu oder Gras und haben meistens ein wenig Zitronenaroma. Die Whiskys aus der Speyside riechen in der Regel süsslich und nach Sherry, Karamell, Torf und Malz (Macallan).


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