 |
|

 |

Es waren sicher nicht die Ur-Einwohner Amerikas, also die Indianer, welche dort als Erste destillierten. Die einzigen "alkoholischen" Produkte, welche sie nachweisbar vor dem Eintreffen der Weissen kannten, waren vergorene Früchte und der daraus stammende Saft.
Die Destillation wurde erst von den europäischen Siedlern auf den Kontinent mitgebracht. Am Anfang waren es vor allem Engländer, welche nach Nordamerika kamen, später folgten dann die Iren und die Schotten.
Bereits vorher wurde aber der amerikanische Kontinent im Karibikraum und in Mittelamerika durch Einwanderer aus lateinischen Ländern (vor allem aus Spanien) besiedelt. Diese destillierten aus den in diesen Gebieten – das heisst dem gesamten karibischen Raum – wachsenden Pflanzen ihre alkoholischen Getränke.
|

|
 |
Zur Hauptsache handelte es sich dabei um Rum aus Zuckerrohr. Dieser wurde nach Europa und Nordamerika vertrieben.
Er hatte dort viele Abnehmer und war zu jener Zeit die dominierende Spirituose in Nordamerika.
Später wurde in Nordamerika selber destilliert.
Zuckerrohr-Melasse wurde aus der Karibik importiert und dann in Nordamerika zu Rum gebrannt, wo die erste Rum-Destillerie 1620 in Jamestown (heute ein Teil von New York) gebaut wurde.
|

Mit der Zeit wurden die Einwanderer aus den nordeuropäischen Ländern und von den britischen Inseln immer zahlreicher. Diese wollten neben den von ihnen bevorzugten Speisen auch die in der alten Heimat geliebten Getränke nicht missen. Dies war der Anfang vom Ende der Zuckerrohrschnaps-Vorherrschaft.
Weiter
|

|
|
Unsere Öffnungszeiten finden sich hier

Ein Raritätentasting der besonderen Art am Freitag, 2. März um 19.30 Uhr: Schottische Single Malts aus den Jahren 1970-75 Mehr Info »

Direkt
zum Online-Shop
Sie haben 25
Artikel in Ihrem Warenkorb
ansehen
|
|
 |