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Es gibt in Irland noch andere Ausdrücke für die verschiedenen Whiskey-Arten, welche in der Regel der amerikanischen oder kanadischen Marketingsprache entstammen. In dieser wird laufend nach neuen Begriffen für einen Whiskey gesucht, um ihn von den anderen "normalen" Produkten abzuheben. Die irischen Whiskeymacher haben sich diesem Trend angeschlossen – oder besser gesagt: anschliessen müssen – weil doch ein relativ grosser Anteil ihrer Produktion in diese beiden Länder exportiert wird. So gibt es zum Beispiel verschiedene "Straight"- und andere typisch amerikanische Bezeichnungen.
Aber auch Bezeichnungen von typisch irischen Eigenarten finden sich auf den Etiketten der irischen Whiskey-Abfüllungen.
Hier sind die Erklärungen für zwei der typischsten irischen Bezeichnungen:
Bonded Whiskeys
Bei diesen Whiskeys gilt, dass sie von einem einzigen Produzenten innerhalb eines Jahres respektive einer Brennperiode hergestellt und unter Kontrolle der Steuerbehörde in den sogenannten "Bonds" ("Duty Free Warehouses" = Zollfreilagern) gelagert werden müssen. Sie werden nach Ablauf der vorgeschriebenen (Minimum) oder der angestrebten Fass-Alterungszeit ebenfalls unter Aufsicht der Zollbehörde abgefüllt. Es kann sich dabei um Malt- oder Grain-Whiskeys handeln.
Straight Blended Whiskeys
bestehen aus Straight Grain-Whiskeys verschiedener Sorten und Jahrgänge. Sie müssen im "pot-still"-Verfahren gebrannt worden sein.
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